Vanille-Biskuitrolle

Fluffiger Teig und leckere Vanillefüllung. So könnte man den Kuchen beschreiben, den ich euch heute zeige. Die Rede ist von einer Biskuitrolle mit Vanillecremefüllung. 




Biskuitrollen sind gar nicht so schwierig herzustellen, wie man zunächst glauben mag.
Das einzig knifflige ist wohl, dass sie nicht zerbricht, aber mal ehrlich, selbst das fällt doch niemanden im gerollten Zustand auf, oder?

Fangen wir mit den Zutaten an:

Für die Füllung benötigen wir Vanillepudding und Schlagsahne. Für den Pudding benutze ich diese praktischen Tütchen die man nur noch mit Milch und Zucker anrühren und aufkochen muss. Wenn ich versuche Vanillepudding komplett selber zu machen, dann wird er nie richtig fest, deswegen greife ich lieber auf solche Hilfsmittel zurück, bevor mir noch graue Haare wachsen.



Zutaten:
♥ 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
♥ Zucker und Milch nach Packungsangabe des Puddings
♥ 1 Becher Schlagsahne

♥5 Eier
♥100g Zucker
♥75g Mehl
♥1 Päckchen Vanillepuddingpulver
♥1/3 Teelöffel Backpulver

Zubereitung:
1. Als erstes muss also der Pudding gekocht werden, damit genug Zeit zum abkühlen bleibt. Dazu einfach die Packungsanweisung des jeweiligen Puddings befolgen. Statt Vanille könnte ihr auch jede andere Geschmacksrichtung nehmen, die euch gefällt.


2. Als nächstes werden die Eier getrennt. Dazu nehmt ihr am besten eine Tasse, in der ihr das Eiweiß fließen lässt. Nach jedem Ei könnte ihr so das Eiweiß in eine Schüssel geben und wenn ihr mal bei einem Ei ausversehen etwas Eigelb im Eiweiß habt, so habt ihr nicht gleich das komplette Eiweiß ruiniert.
Das Eiweiß steif schlagen. Dann, wenn die Maße anfängt fest zu werden 75g des Zuckers einrieseln lassen und zu ende steif schlagen.
Das Eigelb mit den restlichen 25g Zucker cremig rühren

3. Das Mehl zusammen mit dem Backpulver und dem Puddingpulver verrühren. Anstelle von Puddingpulver kann man auch die gleiche Menge Speisestärke verwenden (etwa 35g)
Vorsichtig die Eigelbmasse und die Mehlmischung zu dem Eiweiß geben und behutsam vermengen. Am besten geht das mit einem großen Löffel oder einem Spachtel.

4.Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und glatt streichen. Bei 180°C Umluft (Ober-Unterhitze ~ 200°C) etwa 10 Minuten backen. Zum Ende hin die Stäbchenprobe machen.

5.Den Kuchen aus dem Ofen holen. Auf einer Arbeitsplatte ein sauberes (!) Küchenhandtuch legen und vorsichtig den Kuchen mithilfe des Backpapiers auf das Handtuch legen. Ein zweite Handtuch über den Teig legen und dann den Kuchen mit den beiden Handtüchern umdrehen.
Das obere Handtuch wegnehmen und vorsichtig das Backpapier, das nun oben liegt, vom Kuchen abziehen. Sollte das etwas schwierig gehen, macht das Papier ganz leicht nass, dann ist es einfacher.
Nun beginnt ihr den Teig mit Hilfe des Handtuchs zu rollen. Dazu klappt ihr das Handtuch an einer der schmalen Seiten der Rolle ein und dreht dann vorsichtig eine Rolle aus dem Teig. So lasst ihr dann das ganze liegen, bis der Kuchen abgekühlt ist. Dadurch das der Kuchen mit dem Handtuch gerollt wurde, lässt er sich später besser entrollen. 



6.Wärendessen wird die Schlagsahne steif geschlagen und dann unter den Pudding gehoben.
Wenn die Kuchenrolle erkaltet ist, wird sie ganz vorsichtig wieder entrollt. Auf den flachen Boden kommt nun die Pudding-Sahne-Mischung. Wem das noch zu langweilig ist, kann nun zB noch Schokostückchen oder klein geschnittene Erdbeeren dazu tun.
Am Ende wird die Rolle dann wieder eingerollt. Damit nichts überquillt, am Rand eher sparsam mit der Füllung umgehen.


7. Die fertige Rolle habe ich dann noch mit Schokoglasur verzieht, das ist aber wirklich optional. Und während ich noch darauf warte, dass die Schokolade hart wird, wird der Kuchen schon aufgeschnitten. Aber das ist ja immerhin ein gutes Zeichen, oder?

Kommentare:

  1. Huiiiiiii, sieht schon sehr lecker aus muss ich sagen ;)
    Und hey, Roulladen rollen ist wirklich nicht schwer ^^
    Wenn man die ganz frisch gemacht hat und nicht zu lange backt (sodass sie austrocknen) dann brechen die eigentlich auch nicht ^^
    Man kann sie aber vor dem rollen noch mit ein bisschen gekochtem Zuckerwasser tränken, dann bleibt sie schön "feucht" und lässt sich auch fein rollen ;)
    Also es ist alles möglich, he he he.
    Genauso wie der Pudding von Dr. Oetker sehr fein ist, den benutzen bestimmt die meisten die mal nen Pudding zu Hause kochen :3

    Auf jeden Fall hast du das hier echt sehr schön erklärt und lädt da wirklich zum nachbacken ein, he he he ^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön :D
      ja genau, nur nicht zu lange drinne lassen ^^
      Ui das mit dem zuckerwasser kannte ich noch nicht, werde es aber mal ausprobieren, wenn ich wieder eine Rolle mache C:
      Ja wahrscheinlich schon, es ist halt so viel einfacher, als wenn man alles selber macht.

      Löschen
  2. Oh mein Gott, ich will da SOFORT reinbeißen :D! Sieht mega lecker aus :)!

    AntwortenLöschen